Verdauungs-Tropfen gegen Blähungen, Reizdarm uvm. einfach selber machen

Blähungen, Magenschmerzen, Magen-Darmkrämpfe, Sodbrennen, Völlegefühl uvm. plagen viele Menschen täglich.

Die Kraft der Pflanzen ist genau bei solchen Beschwerden einfach wunderbar. Hierzu kann man sich ganz einfach pflanzliche Tropfen aus Kräutern + Alkohol selbst herstellen.

Schon als Kind bekam ich bei Verdauungsproblemen immer „Iberogast“. Das ist Tropfen aus unterschiedlichen Pflanzenauszügen. Und zumindest bei mir hat das so gut wie immer geholfen!

Diese Verdauungs-Tropfen ähneln den Iberogast Tropfen aus der Apotheke sehr, sind jedoch für mein Wohlbefinden her etwas milder und verträglicher.

Die Tinktur wird zudem durch die Kombination an Bitterstoffe, ätherischen Ölen und weiteren wunderbaren Inhaltsstoffen so besonders.

Die Verdauungs-Tropfen helfen vor allem gegen:

  • Blähungen
  • Völlegefühl
  • Reizdarm/-magen
  • Heißhunger
  • Übelkeit
  • Bauchschmerzen
  • Sodbrennen
  • nervöse Magen-Darm-Beschwerden
  • langsamer Verdauung
  • Magenverstimmung
  • Magen-Darmkrämpfe
  • Appetitlosigkeit
  • langsamer Verdauung
  • und vielem Mehr

Die Wirkung der einzelnen Kräuter:

Um die Wirkung besser nachvollziehen zu können bzw. auch die Möglichkeit zu haben das ein oder andere Kraut zu ersetzen habe ich euch hier die spezifischen Wirkungen/Anwendungsgebiete der einzelnen Kräuter aufgelistet.

Kräuter ersetzen bzw. weglassen

Wenn ihr nun z.B. nicht alle Kräuter kaufen wollt, könnt ihr euch auf 2-3 Kräuter minimieren. Als Beispiel:

Ihr entscheidet euch für Kamillenblüten, Löwenzahnwurzel/-kraut & Fenchelsamen. Wodurch die Angelikawurzel und die Kümmelsamen wegfallenund ersetzt werden durch entweder mehr Kamillenblüten, Löwenzahnwurzel/-kraut und/oder Fenchelsamen.

Angelikawurzel (Engelwurz)

Angelikawurzel ist reich an Bitterstoffen, welche die Verdauung anregen und unterstützen. Sie stärkt den Körper und eignet sich daher auch bei Schwächezustand, während erhöhter Anstrengung für Körper & Geist und in der Rekonvaleszenz (Heilungsphase von Krankheiten).

Zudem wirkt sie entblähend, krampflösend, schmerzlindernd und appetitanregend.

Kamillenblüten

Durch die zahlreichen, wirksamen Inhaltsstoffe ist die Wirkung der Kamillenblüten sehr breit gefächert. Jedoch eben sehr beliebt bei Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Reizdarm/-magen, Durchfall, Magenschmerzen, Blähungen, Magenkrämpfen uvm.

Kümmelsamen

Vor allem die ätherischen Öle in Kümmelsamen sind verantwortlich für die wundervolle Wirkung in unserem Körper. Die Hauptwirkung der Kümmelsamen liegt bei der entblähenden Wirkung, aber auch bei Völlegefühl, Appetitlosigkeit, langsamer Verdauung, nach einem schweren Essen uvm. eignen sie sich hervorragend.

Fenchelsamen

Auch Fenchelsamen sind primär für die entblähende Wirkung bekannt, jedoch sind diese vor allem auch dann geeignet die Krämpfe mit den Blähungen verbunden sind. Bei Durchfall, Appetitlosigkeit, schmerzhaften Darmkrämpfen, Reizdarm/-magen, Völlegefühl und weiteren Verdauungsstörungen die Fenchelsamen ebenfalls wunderbar.

Löwenzahnwurzel/-kraut

Der Löwenzahn ist wieder aufgrund seiner Bitterstoffe so wertvoll für den Magen-Darm-Trakt. Hierbei liegt der Fokus dieses Mal auch auf der Leber und dem Gallenbereich. Entgiftungskuren werden schon seit Jahrtausenden mit Löwenzahn zelebriert.

Durch die Bitterstoffe eignet sich Löwenzahn jedoch auch bei Völlegefühl, Appetitlosigkeit, Blähungen und einer langsamen Verdauung.


Das Rezept

Die einzelnen, getrockneten Kräuter für die Tinktur erhaltet ihr in jeder Apotheke, einfach nachfragen 😊. Auch die dunkle Tropfglasflasche könnt ihr in einer Apotheke kaufen.

Zutaten:

  • 15g Angelikawurzel (auch genannt Engelwurz)
  • 10g Kamillenblüten
  • 10g Kümmelsamen
  • 10g Fenchelsamen
  • 5g Löwenzahnkraut/-wurzel
  • 300ml Alkohol (z.B. Doppelkorn, Wodka)

Zubereitung:

  1. Die Kräuter in ein sauberes, verschließbares Gefäß füllen (wie auf meinem Bild).
  2. Mit dem Alkohol übergießen, das Glas verschließen und ordentlich schütteln.
  3. Das Glas beschriften inkl. Datum.
  4. An einem dunklen, warmen Ort für etwa 3 Wochen ziehen lassen und gelegentlich schütteln.
  5. Nach der Ziehzeit durch ein Filterpapier abfiltern.
  6. Die fertige Tinktur/Tropfen am Besten in einen dunkle Tropfglasflasche füllen.
  7. Bei Bedarf 3x täglich 20 Tropfen einnehmen. Ideal vor einer Mahlzeit.

Die Tinktur ist 1-2 Jahre haltbar.

Hinweis:

Die Tinktur sollte nicht während der Schwanger & Stillzeit oder bei Alkoholismus eingenommen werden. Die Einnahme bei Kindern sollte mit dem Hausarzt abgesprochen werden. 😊

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