3 Ätherische Öle für deine Hausapotheke

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Wir nehmen tagtäglich viele unterschiedliche Gerüche der Natur war, z.B. riecht es im Wald nach Tannennadeln, im Blumenladen nach vielen unterschiedlich, bunten Blumen und Zuhause nach unterschiedlichen Gewürzen vom Kochen.

Was wir da riechen sind alles ätherische Öle aus unterschiedlichen Pflanzen.

Was sind ätherische Öle?

21. Oktober 2019-2

Definiert werden ätherische Öle als flüchtige, flüssige Pflanzeninhaltsstoffe, die aus vielen unterschiedlichen Verbindungen zusammengesetzt sind.

Für die isolierte Verwendung von ätherischen Ölen werden sie mittels Wasserdampfdestillation, Extraktion oder Auspressen von Pflanzen oder Pflanzenteilen gewonnen. Diese sind dann aus der eigentlichen Pflanze isoliert, haben jedoch dadurch eine stärkere Wirkung, da die Konzentration viel höher ist als die in der Pflanze, welche auch noch viel Wasser enthält, selbst.

Ätherische Öle wirken vor allem durch ihren Duft und können unmittelbar die Blut-Hirn-Schrank überschreiten bevor wir darüber nachdenken können. Das heißt auch bei einem Skeptiker gelangt das Öl mit seiner Wirkung ins Gehirn, ob er will oder nicht 😊. Dafür schicken die Duftmoleküle eine Nachricht an das Gehirn, welches sofort schaltet und die notwendigen Botenstoffen, welche Hilfeleistung vollbringen, an den Körper ausschüttet.

Anwendungshinweise

Ätherische Öle können auf unterschiedlichste Weise verwendet werden. Was hierbei jedoch bei jeder Anwendung wichtig ist –> weniger ist oftmals mehr.

Da die Öle hochpotenziert sind benötigt man für eine Wirkung nur sehr geringe Mengen. Als Beispiel dient hierfür das Pfefferminzöl: 1 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl sind ungefähr 27 Tassen Pfefferminztee.

Dieses Beispiel soll dazu dienen, dass ihr bewusst, vorsichtig, sorgsam und bedacht mit den Ölen umgeht, denn diese sind hochwirksame Heilmittel. Oftmals ist 1 Tropfen des Öls für eine Anwendung ausreichend.

Bei der Anwendung auf die Haut sollten ätherische Öle immer mit einem Pflanzenöl (z.B. Sesamöl, Rapsöl) verdünnt werden. Zum Beispiel Öle wie Oregano, Thymian, Zimt und Nelke sind sehr starke Öle und müssen daher stark verdünnt werden.

Ätherische Öle sollten auf gar keinen Fall ins die Augen gelangen! Falls dies doch passieren sollte, muss das Öl mit einem Pflanzenöl ausgewischt werden und NICHT mit Wasser! Zudem sollten die Öle nicht direkt in den Gehörgang gegeben werden.

Menschen, die leicht zu allergischen Reaktion neigen, sollten sehr vorsichtig mit ätherischen Ölen umgehen und diese erst einmal stark verdünnt anwenden.

Eine der sichersten Anwendungen ist die Fußsohle. Wer also noch wenig Erfahrungen mit ätherischen Ölen hat kann diese immer erst einmal an der Fußsohle ausprobieren.

Bei Kindern und Schwangeren sollten ätherische Öle nicht oder nur von einem Experten angewendet werden!

So jetzt noch eine letzte Vorsichtsmaßnahme bevor es mit den Ölen losgeht.

Zitrusöle enthalten Stoffe welche mit dem UV-Licht reagieren können, dazu gehören z.B. Zitrone, Bergamotte und Limette. Diese Reaktion kann bis 24-48h nach dem Auftragen der Öle zustande kommen. Kleiner Tipp hierbei: Die Öle einfach auf die Fußsohle auftragen 😊.

3 wichtige Öle für deine Hausapotheke

Ätherische Öle Hausapotheke

Lavendelöl

„Lavendel beruhigt die Nerven, wie ein lauer Windhauch, der südöstlich vom Meer über die Felder der Provence zieht und den betörenden Duft wie einen Schleier beruhigend auf Nerven und Muskeln legt.“ – Maria L. SchasteenLavendelöl

Eines der wohl bekanntesten ätherischen Öle überhaupt.

Lavendel sieht nicht nur wunderschön aus, sondern riecht auch wundervoll blumig und frisch.

Da heutzutage die meisten Menschen sehr gestresst sind hebt sich die Wichtigkeit von Lavendelöl noch einmal hervor, denn es wirkt:

  • entspannend
  • ausgleichend
  • beruhigend
  • erfrischend
  • aufbauend
  • belebend

Zudem ist Lavendelöl ein sehr vielseitiges ätherisches Öl, es ist vor allem auch keim- und entzündungshemmend. Daher findet es nicht nur zum beruhigen einen Einsatz, sondern auch bei allen Hautproblemen wie z.B. Schnittwunden, Verbrennungen, Akne, Hautregeneration, Insektenstichen.

Weitere Anwendungen bei:

  • Nervosität
  • Unruhe
  • Einschlafprobleme
  • Bluthochdruck
  • nervöse Verspannungen & Kopfschmerzen
  • Aufregung
  • Stress
  • nervösen Magen-Darm-Problemen

Lavendel kann sowohl als Duftsäckchen im Schlafzimmer Anwendung finden als auch im Raum mittels eines Diffusers zerstäubt werden oder mit Öl verdünnt direkt auf die Haut. In einer stressigen, nervösen oder aufgeregten Situation kann man einfach am Lavendelöl-Fläschchen riechen und schon bekommt man mehr Ruhe und Gelassenheit geschenkt.

Lavendelöl lässt alles auf eine angenehme Art und Weise viel leichter erscheinen.

Bei Wunden und Insektenstichen unverdünnt direkt auf die betroffene Stelle geben – hierbei jedoch sehr sehr sorgsam und bedacht damit umgehen!

Pfefferminze

„Pfefferminzöl …erfrischt den Geist, als stünde man auf einer Bergspitze, wo der Schneewind kräftig durch die Haare bläst.“ -Maria L. SchasteenPfefferminzöl

Als ich noch kleiner war und bei meinen Eltern gewohnt habe, haben diese öfters bei Kopfschmerzen einen Pfefferminze Roll-On Stift verwendet. Von dieser Zeit her kenne ich den starken Geruch von ätherischem Pfefferminzöl.

Inzwischen habe ich einen selbstgemachten Pfefferminz Roll-On Stift und diesen stets auch unterwegs dabei. Denn gerade bei der Arbeit, in der Schule oder der Uni plagen uns schnell Kopfschmerzen oder Konzentrationsschwierigkeiten.

Pfefferminzöl sorgt dafür, dass unser Gehirn mit mehr Sauerstoff versorgt wird und somit wieder besser und klarer funktioniert.

Zudem wirkt das Öl:

  • klärend
  • kühlend
  • schmerzstillend & krampflösend
  • erleichternd
  • temperatursenkend
  • belebend
  • entzündungshemmend
  • verdauungsunterstützend
  • appetitanregend

Pfefferminzöl ist nicht nur das Mittel schlechthin für einen klaren Kopf, sondern auch bei Reizdarm-Patienten sehr beliebt! Da es die Verdauung in ein Gleichgewicht bringt und Krämpfe & Blähungen bekämpft. Für die innerliche Anwendung kann man zum Beispiel ca. 2 Tropfen auf ein Stück Zucker oder in einen warmen Tee geben. Bis zu 3x am Tag in akuten Phasen. Jedoch auch hier unbedingt auf die Menge achten und in den Körper spüren ob es zu viel oder zu wenig war. Bei einer Überdosierung kann das Öl kontraproduktiv im Magen-Darm-Trakt wirken.

Anwendung bei:

  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Völlegefühl
  • Blähungen
  • Fieber
  • Erkältung
  • Hitzewallungen
  • Muskel- & Nervenschmerzen
  • Asthma
  • leichten Depressionen

Zur Anwendung auf der Haut ätherisches Pfefferminzöl mit einem Pflanzenöl mischen.

Bei einer beginnenden Erkältung eignet sich das Öl wunderbar zur Inhalation, hierfür 2-4 Tropfen in 1L heißes Wasser geben.

In einem Diffuser macht sich das Pfefferminzöl während dem Lernen oder Arbeiten besonders gut.

Zitrone

Ein spritziges und frisches Antioxidans, welches vor allem freie Radikale fängt und unschädlich macht.Zitronenöl

Viele kennen den Geruch von ätherischem Zitronenöl von ihrem Geschirrspülmittel oder Waschmittel, denn es wirkt gegen enthaltene Keime.

Jeder der schon einmal an einer Zitrone gerochen hat weiß, dass das ätherische Öl direkt die Stimmung aufhellen kann.

 

Zitronenöl wirkt:

  • immunstärkend
  • keimhemmend
  • reinigend
  • entgiftend
  • entzündungshemmend
  • gedächtnisanregend
  • entspannend
  • aufbauend
  • aufmunternd
  • desinfizierend
  • durchblutungsfördernd

Ich gebe zum Beispiel morgens 1-2 Tropfen ätherisches Zitronenöl in ein großes Glas voll warmem Wasser oder Tee, welches mich innerlich reinigt und entgiftet. Auch nach einem unverträglichen Essen ist die innerliche Anwendung zu empfehlen.

Wie am Anfang erwähnt ist Zitronenöl photosensitiv, das heißt es reagiert mit dem UV-Licht der Sonne und daher mit vorsicht zu behandeln, wenn die Sonne scheint. Unbedenklich bei Sonnenschein ist die innerliche Anwendung oder auf die Anwendung auf der Fußsohle.

Anwendungen:

  • Kreislaufprobleme
  • Herpes
  • Verdauungsprobleme
  • Durchfall
  • Immunschwäche
  • Konzentrationsprobleme
  • Ängste
  • Traurigkeit
  • Erkältung
  • Krampfadern

Auch seine Wohnung kann man mit Zitronenöl reinigen, indem man es zum Beispiel in einem Diffuser vernebelt.

In einem selbstgemachten Universalreiniger, Waschmittel o.ä. eignet sich das Öl auch wunderbar.

Für die Anwendung auf der Haut wie auch bei den anderen Ölen mit einem Pflanzenöl (z.B. Sesamöl) verdünnen.

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