Meine Ernährung

Nach einer Umfrage auf Instagram habe ich beschlossen einen ausführlicheren Blogartikel über meine Ernährung zu machen. An dieser Stelle ist es mir wichtig zu sagen, dass diese Ernährung mir persönlich guttut und somit nicht als Idealernährung für irgendjemand anderes dient. Zudem ändert sich meine Ernährung je nach Gesundheitszustand und Gelüste auch regelmäßig. Ich versuche auf meinem Körper zu hören und ihn mit dem zu ernähren was er benötigt, um gesund, fit, glücklich und vital zu sein. Ich möchte euch lediglich einen Einblick geben mit welcher Ernährung ich mich momentan am wohlsten fühle.

Planthealingbylaila

Das Thema Ernährung begleitet mich seit ich 14 Jahre alt bin, denn damals wurde bei mir das Reizdarm-Syndrom diagnostiziert und ich wollte mich nicht ausschließlich von Schmerzmittel ernähren, sodass ich begann mich mit dem Thema Ernährung zu beschäftigen. Schon damals wurde mir schnell klar, dass vor allem Fleisch und industrieller Zucker meinem Darm und mir überhaupt nicht guttun. Zudem wollte ich nicht, dass Tiere wegen mir sterben müssen.

Seit ich ca. 15 Jahre alt bin ernähre ich mich vor allem durch biologische Produkte. Damals fand ich es einfach merkwürdig, dass frisches Obst/Gemüse mit Giftstoffen gespritzt wird, welches wir dann konsumieren. Zudem war ich damals für eine kurze Zeit Veganerin und habe eigentlich nur im Bioladen vegane Ersatzprodukte bekommen wie z.B. Sojajoghurt und Tofu. Jedoch habe ich mich damals zu wenig mit der Thematik auseinandergesetzt, sodass ich nicht wirklich eine gesunde Veganerin war.

Milchprodukte

Daher wurde ich relativ schnell wieder Vegetarierin. Bis ich 21 wurde habe ich mich dann auch weiterhin vegetarisch, mit wirklich sehr vielen Milchprodukten, ernährt. Eigentlich gab es bei mir kaum eine Mahlzeit ohne Milchprodukte. Jedoch hatte ich das Gefühl, dass es meinem Reizdarm immer schlechter ging und ich auch körperlich nicht mehr so fit war. Zu dieser Zeit hatte ich eindeutig zu niedrige Eisenwerte im Blut und ich musste die Dosis meiner Schilddrüsenhormone erhöhen.

Damals habe ich mich auch sehr strikt ernährt, d.h. zu welchen Uhrzeiten ich welche Mahlzeit esse und wie viel von was usw. Auch wie viel Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß ich täglich zu mir nehme war ein unglaublich wichtiges Thema für mich! Wirklich abwechslungsreich war meine Ernährung jedoch nicht, denn mein einziges Ziel war mein Gewicht zu halten um im Fitnessstudio stärker und straffer werden.

vegane Ernährung

Seit letztem Sommer sieht meine Ernährung völlig anders aus. Abgesehen von den biologischen Produkten, die sind immer noch mein treuer Begleiter 😊. Ich ernähre mich seitdem vor allem:

  • vegan
  • intuitiv
  • bio
  • vollwertig
  • unverarbeitet bzw. naturbelassen

Zu dieser Zeit habe ich mich vor allem auch mit meiner Psyche und meinem psychischen Wohlbefinden beschäftigt. Daher habe ich begonnen auf meinen Körper genau zu achten/hören, welche Nahrung im guttut und welche eher nicht. Ziemlich schnell war klar, dass mein Körper Milchprodukte überhaupt nicht gut verträgt und dadurch bin ich zur Veganerin geworden. Nicht aus irgendwelchen statistischen Werten, ethischen Gründen o.ä. Sondern rein instinktiv.

Chili sin Carne

Rezept: Chili sin Carne

Durch die vegane Ernährung wurde ich schon viel fitter, mein Reizdarm wurde viel besser und ich konnte meine Schilddrüsenhormone komplett absetzten! Zudem habe ich mich einfach wohler gefühlt. Man muss dazusagen, dass ich mich aufgrund meines Studiums auch mit der veganen Ernährung auseinandergesetzt habe und daher wusste auf was ich genau achten muss um mich GESUND vegan zu ernähren. Daher habe ich viel selbst gekocht und bin immer mehr auf komplett unverarbeitete, naturbelassene Produkte umgestiegen, was mir körperlich dann noch besser getan hat. Einen Blogartikel über eine gesunde, vegane Ernährung von mir findet ihr übrigens hier: Gesunde, vegane Ernährung

Veganes Curry

Kurz darauf habe ich dann vom sogenannten „intermittierenden Fasten“ gehört, bei dem ca. 12-16h auf Essen verzichtet wird. Das heißt man lässt sein Frühstück oder Abendessen ausfallen bzw. isst es später/früher. Da ich oftmals vor allem nach dem Frühstück Darmprobleme hatte wollte ich diese Ernährungsweise ausprobieren. Dafür habe ich mein Frühstück ausfallen lassen und dafür am Nachmittag noch eine größere Mahlzeit gegessen, sodass ich insgesamt nicht weniger gegessen habe. Schon nach kurzer Zeit durfte ich feststellen, dass es meinem Darm um Welten besser ging! Nicht nur morgens, sondern auch im Allgemeinen. Davon war ich so begeistert, dass ich das intermittierende Fasten inzwischen seit 1 Jahr praktiziere und vorerst nicht mehr missen möchte. Jedoch bin ich auch hier inzwischen sehr intuitiv, je nach dem wie mein Körper sich fühlt esse ich z.B. meine erste Mahlzeit um 10Uhr und manchmal erst um 13Uhr.

17. August 2019

Rezept: Vegane Schoko-Nuss Creme

Da kommen wir auch schon zum nächsten Punkt: Intuitiv essen.

Da ich im Ernährungsbereich sehr aktiv bin und Ökotrophologie studiere ist das Thema Ernährung für mich ein täglicher Begleiter. Dies kann jedoch auch zur Last werden, wenn man bei jeder Mahlzeit daran denken muss wie viele Kalorien, Nährwerte oder sonstiges die Nahrung hat. Vor allem bei den immer wieder wechselnden Ernährungstrends „low carb“, „low fat“ à dann doch wieder „high carb“, „paleo – mit high fat“. Abends keine Kohlenhydrate usw. Da weiß man doch irgendwann nicht mehr von was man wie viel und wann essen darf.

Daher halte ich mich inzwischen an gar keine vorgegebene Menge von Kohlenhydraten, Fetten oder Eiweiß. Ich esse so viel Kohlenhydrate wie mein Körper momentan benötigt, um sich fit und gesund zu fühlen. Und wenn ich abends Kohlenhydrate brauche, weil ich einen aktiven Tag hatte, dann esse diese auch. An Tagen wo ich einfach viele Fette benötige, dann esse ich auch mal ein paar Portionen Nüsse oder Nussmus mehr. Na und?

Ich habe die letzten Monate gemerkt, wie wichtig die Psyche für meine Gesundheit ist und wenn ich mir alles verbiete oder mir bei allen Lebensmitteln irgendwelche Grenzen setze, dann belastet das auf Dauer meine Psyche und somit meine Gesundheit. Da kann meine Ernährung noch so vorbildlich sein, gesund und glücklich bin ich dadurch nicht.

Mir ist bei alldem eben nur v.a. wichtig, dass es nährstoffreiche, vollwertige, biologische und pflanzliche Lebensmittel sind. Aber wenn es mal ein nährstoffarmes Weißbrötchen gibt, dann ist das auch ok! 😊

02. Mai 201922. April 2019

Welche Lebensmittel ich vor allem tagtäglich zu mir nehme findet ihr auch bei dem Blogartikel zur gesunden, veganen Ernährung.

28. Juli 2019

Vegane Vanille-Proteinmuffins

Jetzt würde mich natürlich interessieren wie ihr euch ernährt? Achtet ihr auf spezielle Vorgaben oder seid ihr mit diesen widersprüchlichen Vorgaben auch total überfordert und verunsichert?

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